naturalelements · Pflanzenstoffe
Bio Ashwagandha KSM-66® Kapseln
600 mg standardisierter Extrakt mit 30 mg Withanoliden — der Markenrohstoff KSM-66® mit nachvollziehbarem Wirkstoffgehalt.
Bewertung im Einzelnen
Je Tagesdosis (2 Kapseln)
- Ashwagandha-Wurzelextrakt (KSM-66®, Bio)
- 600 mg
- davon Withanolide (5 %)
- 30 mg
- Darreichung
- kapseln
- Packung
- 180 Kapseln
- Form
- Standardisierter Wurzelextrakt KSM-66®
- Zusatzstoffe
- keine
Dafür spricht
- Withanolidgehalt ausgewiesen — die einzige Zahl, die bei Ashwagandha einen Vergleich erlaubt
- KSM-66® ist der am besten untersuchte Markenrohstoff
- 600 mg Extrakt entsprechen der in Studien üblichen Größenordnung
- Bio-Qualität, drei Monate Vorrat
Dagegen spricht
- Für Ashwagandha ruht die Claim-Bewertung in der EU — beworbene Wirkungen sind rechtlich angreifbar
- Es liegen Fallberichte über Leberschäden unter Ashwagandha vor; mehrere europäische Behörden haben das geprüft
- In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Schilddrüsenerkrankungen nicht geeignet
- Mit 30 Cent am Tag kein günstiges Präparat
Bei Ashwagandha entscheidet eine einzige Zahl über die Vergleichbarkeit, und sie steht selten auf der Packung: der Withanolidgehalt. Withanolide sind die Stoffgruppe, auf die sich praktisch alle Untersuchungen beziehen. Hier sind es 30 mg je Tagesdosis, entsprechend 5 Prozent von 600 mg Extrakt — beides ausgewiesen.
Das ist der Unterschied zu einem reinen Wurzelpulver. Ein Präparat mit 1.950 mg Pulver klingt nach mehr, liefert aber bei üblichen natürlichen Gehalten nur einen Bruchteil der Withanolide eines standardisierten Extrakts. Wer die Mengenangaben nebeneinanderlegt, ohne auf den Wirkstoff zu schauen, vergleicht Äpfel mit Birnen.
KSM-66® ist der Markenrohstoff mit der breitesten Studienbasis. Untersucht wurde vor allem der Einfluss auf Stressempfinden und Cortisolspiegel — mit teils günstigen Ergebnissen, allerdings überwiegend in kleinen Studien.
Was man wissen sollte, bevor man zugreift: Für Ashwagandha ist in der EU keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen, die Bewertung pflanzlicher Stoffe ruht seit 2010. Und es gibt Sicherheitsfragen, die über die übliche Vorsicht hinausgehen: Es existieren Fallberichte über Leberschäden im zeitlichen Zusammenhang mit Ashwagandha-Präparaten, denen mehrere europäische Behörden nachgegangen sind. In Schwangerschaft und Stillzeit ist von der Einnahme abzuraten, ebenso bei Schilddrüsenerkrankungen, weil Ashwagandha die Hormonwerte beeinflussen kann.
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