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Pure Encapsulations · Mineralstoffe

Kalium Magnesium Citrat Großpackung

Die größere Schwester der Kalium-Magnesium-Kombi mit noch mehr Kalium — 840 mg liegen deutlich über der BfR-Orientierung für Nahrungsergänzungen.

vegan ohne Zusatzstoffe
Anzeige Bezugsquelle: PureNature · 63,95 € Zum Produkt

Bewertung im Einzelnen

Dosierung Liegt die Tagesdosis im sinnvollen Bereich?
Verbindung Ist die gewählte Verbindungsform gut verwertbar?
Reinheit Wie viele überflüssige Zusatzstoffe stecken drin?
Transparenz Werden Gehalte, Herkunft und Analysen offengelegt?
Preis Wie steht der Preis je Tagesdosis im Vergleich?

Je Tagesdosis (3 × 2 Kapseln zu oder zwischen den Mahlzeiten)

Kalium (Citrat)
840 mg (42 % NRV) je 6 Kapseln
Magnesium (Citrat)
420 mg (112 % NRV)
Darreichung
kapseln
Packung
Kapseln, 188 g Dose
Form
Citrate beider Elemente
Zusatzstoffe
keine

Dafür spricht

  • Größere Dose für Dauernutzer der Kombination
  • Saubere Citratformen, vollständige Deklaration

Dagegen spricht

  • 840 mg Kalium je Tagesdosis überschreiten die BfR-Orientierung (500–600 mg) klar — mehr noch als die kleine Variante
  • 420 mg Magnesium liegen über der Referenzmenge; bei empfindlichen Personen Durchfall-Risiko der Citratform
  • Dieselbe ungelöste Zielgruppen-Zwickmühle: Wer die Kombination medizinisch bräuchte, braucht ärztliche Begleitung; die Warnung fehlt
  • 63,95 € Dosenpreis — die Ernährung liefert beide Elemente nebenbei

Diese Großpackung treibt das Konzept der Kalium-Magnesium-Kombination eine Stufe weiter — und damit auch ihre Probleme. 840 mg Kalium je Tagesdosis überschreiten die Orientierungsgröße des BfR für Nahrungsergänzungsmittel noch deutlicher als die kleine Schwester-Variante; zusammen mit einer kaliumreichen Ernährung nähert man sich Mengen, die es in konzentrierter Einzelgabe nicht ohne Grund nur als Arzneimittel gibt. Auch das Magnesium liegt mit 420 mg über der Referenzmenge — bei der abführfreudigen Citratform eine Verträglichkeits-Wette.

Die Zielgruppen-Zwickmühle ist dieselbe wie beim kleineren Produkt und im Kalium-Eintrag ausgeführt: Medizinisch plausibel ist die Kombination bei Diuretika-bedingten Verlusten — genau dann gehören Elektrolyte aber unter ärztliche Kontrolle mit Laborwerten, nicht ins Selbstbedienungs-Regal. Und für Menschen unter ACE-Hemmern, Sartanen oder mit Nierenschwäche ist die Kaliumfracht ein reales Hyperkaliämie-Risiko, vor dem die Produktseite nicht warnt.

Für alle anderen bleibt die Küchenrechnung vernichtend: Aprikosen, Bananen, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern diese Elektrolytmengen als Nebeneffekt einer normalen Mahlzeit — ohne 64-Euro-Dose. Wenn aus diesem Sortiment ein Elektrolytprodukt, dann das maßvollere Kalium-Einzelpräparat oder ein schlichtes Magnesium; diese Kombination ist in jeder Hinsicht zu viel.

Bezugsquellen

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